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Kosmologie - Astronomie
Kleine Einführung
in die
Astronomie 4
Kosmologie



 

 
Der URKNALL
ist ein kosmologisches Modell der Entstehung des Universums. Alle Urmaterie
 und Strahlungen  entstanden bei Explosionen und Kernverschmelzungen aus
 Materie mit fast unendlicher Dichte auf engstem Raum. Nach einer Milliarde
 von Jahren der Erkaltung nach dem Urknall entstanden die ersten Sterne und Galaxien. Unser Sonnensystem entstand vor etwa 4,5 Milliarden Jahren, also etwa 9,5 Milliarden Jahre nach dem Urknall. 

Hinweise für den Urknall sind
1) die Entdeckung der kosmischen Hintergrundstrahlung ( 1965 Penzias und
Wilson entdecken diese Mikrowellen - sie sind aus allen Richtungen gleich
stark). Die Temperatur der Mikrowellen ist (aus allen Himmelsrichtungen
kommend) gleich 2,7 Grad über dem absoluten Nullpunkt (- 273 Grad Celsius).
Die Temperatur der Hintergrundstrahlung beträgt Minus 270,43 Grad Celsius.
Daraus wird von Kosmologen einheitlich geschlossen, dass der 
Anfangszustand des Universums überall die gleiche Temperatur gehabt 
haben muss.

2) das Universum dehnt sich aus ( 1929 Hubble ). Je weiter eine Galaxie von
uns entfernt ist, umso schneller bewegt sie sich von uns fort. Nun ist beim
Urknall die Materie und die Zeit entstanden. Das war vor etwa
14,5 Milliarden Jahren. Das Sonnensystem ist 4,5 Milliarden Jahre alt. Was vorher war, kann die Astronomie nicht erklären. Das ist die Aufgabe der Kosmologie.

3) Gravitationswellen: Mit der Hintergrundstrahlung sind auch die Gravitationswellen entstanden. Aber bis heute (2004) können Gravitationswellen mit dem heutigen Stand der Technik nicht nachgewiesen werden, da sie sehr klein sind. Dieser Beweis fehlt aber noch für die Urknalltheorie. Das wird aber in der Zukunft noch nachgewiesen, genauso wie die Existenz der Hintergrundstrahlung, die per Zufall gefunden wurde.

4) -->Rotverschiebung   -    Urknalltheorie
 
 
 

Entsteht auch heute noch Materie aus dem Urknall?

Nein - es gibt keine Anzeichen dafür.
Rein theoretisch ist es möglich, dass dieser Vorgang auch heute noch im Gange ist.
Auch mit  den Teleskopen im Weltraum können wir nur einen kleinen Bereich im Universum
beobachten.
 
 
 

Wie sieht man einen Gegenstand?
Die Lichtstrahlkrümmung
Zusatzinfo: Prinzipielles zum Auge-http://www.deepskybeobachtung.de/auge.htm
Falsch ist, dass der Sehstrahl von unseren Augen ausgesendet wird. Wenn wir
auf z. B. den Mond blicken, so strahlt nicht der Sehstrahl (aus unseren Augen
 kommend) bis zum Mond und kehrt zu unseren Augen zurück und wir damit die
 gesehene Information erhalten. Dabei müsste der Lichtstrahl ausserdem den
 Weg 2 mal durchlaufen. Einmal für den Hinweg und dann den Rückweg. Das
 trifft nicht zu. Richtig ist, dass jeder Körper, Gegenstand etc. (der sichtbar ist)
 ständig Lichtstrahlen aussendet. Diese treffen auf unsere Netzhaut im Auge
 und werden erkannt und gesehen. Der Lichtstrahl bewältigt den Weg vom
 gesehenen Objekt bis zu unseren Augen nur einmal.

Lichtstrahlenkruemmung

Lichtstrahlenkrümmung

Zur obigen Zeichnung "Lichtstrahlenkrümmung": Wir stehen auf der Erde am
 Punkt 1. Die Sonne ist am Punkt 2 und verdeckt den Standpunkt 4, jedoch
 nicht den Standpunkt 3. Ein Stern befindet sich an den Orten 3 oder 4. In der
 Umgebung massereicher Himmelskörper wird der Raum durch die Gravitation
 (Anziehung) gekrümmt. Das gilt auch für Lichtstrahlen. Vom Stern am Punkt  4
 werden Lichtstrahlen gesendet. Wenn wir auf der Erde stehen, wird der Stern
 gesehen. Wir meinen jedoch, dass sich der Stern  am Standort 3 befindet.
 Doch im Bereich 2 werden die Strahlen umgelenkt und der Stern befindet sich
 tatsächlich am Standort 4. Das ist alles infolge der Krümmung des Raumes und
 der Gravitation. Den Planeten am Punkt 4 könnten wir überhaupt nicht von der
 Erde aus sehen, wäre nicht die Lichtstrahlenkrümmung vorhanden.
siehe Lichtstrahlenkrümmung    undSehen des Menschen1 -Teil2
 
 


Rotverschiebung (redshift) -  Dopplereffekt

Bei der Ausdehnung des Weltalls ( Expansion ) bewegen sich alle Sterne,
Planeten und Galaxien von der Erde weg. Wenn sich eine Lichtquelle vom
Beobachter entfernt, so nimmt die Wellenlänge ihres Lichts zu, das heißt, es
ergibt eine Rotverschiebung (redshift) --> Dopplereffekt. Näherkommendes hat
Blauverschiebung. Die Strahlung von weit entfernten Objekten besitzt stets eine
Rotverschiebung. 
Zum Vergleich sei angeführt, dass sich auch bei vorbeifahrenden Einsatzwagen
der Polizei (mit Martinshorn) das Gehörte sich wandelt. Die Frequenz wird heller
bzw. höher. Zusätzlich sei darauf verwiesen, dass die Rotverschiebung auch
durch einen anderen Effekt hervorgerufen werden kann: Das Licht auf dem
Wege zur Erde durchdringt Gas und Staub im interstellaren Raum - das führt
 zur Rötung des Lichts. Nur die Rotverschiebung also soll der Beweis für den
 URKNALL sein? Das ist mehr als Unwahrscheinlich, meint einer der Gegner
 der  Urknalltheorie --> Halton Arp.Tardoxx meint: Die Rotverschiebung kann
 genauso die Folge des Energieverlustes des Lichts sein. 

Wenn ein Lichtstrahl
 seit Milliarden von Jahren unterwegs ist, kann doch Ermüdung eintreten - und
 dadurch die Rotverschiebung erscheinen! Einstein zeigte in der
 Relativitätstheorie, dass die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum konstant ist. Das
 sollte dann auch heißen, dass keine Ermüdung, bzw. Verlangsamung oder Beendigung der Geschwindigkeit eintritt.
 
 
 

ALIENS - Ufologie -  Extraterrestrier -
ALF - außerirdischeLebensformen?

Es ist nur ein Sonnensystem bewiesen. Im gesamten erforschten Universum
wurde bisher nur ein einzigstes Sonnensystem ( Sonne wird von mehreren
Planeten umkreist ) nachgewiesen. Das ist unser Sonnensystem. Dieser Fakt
wird in der Literatur praktisch überhaupt nicht erwähnt.
 

Zum Entstehen von komplexem Leben ( nicht von Bakterien ) sind die Erfüllung
von vielen einzigartigen Voraussetzungen unbedingt erforderlich:

-ein Planet, der im idealen Abstand um eine Sonne seine Bahnen zieht. Er darf
nicht zu weit weg (Kälte) und nicht zu nah (Hitze) an der Sonne sein. Der
Abstand der Sonne zur Erde beträgt etwa 150 000 000 Kilometer. Dadurch
erwärmt die Sonne die Erde gerade so, dass Wasser flüssig werden kann und
nicht verdunstet und sich eine Atmosphäre bilden konnte. Wäre der Abstand nur
5 % größer oder kleiner, so wäre die Erde ein toter Planet, der kein Leben
hervorbringen kann.
-  Viele der 103 chemischen Elemente der Erde müssen größtenteils
vorhanden sein, um Leben zu ermöglichen. Leben basierend zum Beispiel auf
Schwefel, Mangan oder einem außerirdischen Element wird es wohl nicht
geben!? Das uns bekannte Leben, wie wir es jetzt führen, kann nicht auf
anderen Elementen basieren. Kohlenstoff kann wegen seiner Vielfältigkeit der
Verbindungen eigentlich nicht ersetzt werden. Ein auf Schwefel basierendes
Lebewesen muss in einem Schwefelsee leben wie bei uns ein Fisch. 
-    Die vorhandene Expansionsgeschwindigkeit muss so sein, wie sie auch
      ist. Wäre sie größer oder kleiner, so hätte kein Leben entstehen können.
  Die Expansion des Universums hat eine Geschwindigkeit von etwa 78
      Kilometern pro Sekunde je Megaparsec (3,26 Millionen Lichtjahre) 
      Entfernung. Danach wächst der Abstand einer 3,2 Millionen Lichtjahre 
      entfernten Galaxie durch die Raumexpansion pro Sekunde um 78 
      kilometer an. Sie wächst proportional mit der Entfernung. Umso weiter 
      weg umso grösser ist die Fluchtgeschwindigkeit. Diese Präzisierung 
      der Hubble-Konstante wurde in  der  Ausgabe des 
      "Astrophysical Journal" genannt. Alle anderen Galaxien bewegen sich 
      von unserer Milchstraße weg. Alle Entfernungen zur Milchstraße
      vergrößern sich.       Hier gehts weiter
-  Die Photosynthese muss einsetzen.
-  Es muss eine Kollision zwischen Atomen geschehen, die Makromoleküle
      bilden und sich selbst reproduzieren können. 
-  Es muss sich ein DNS- Molekül bilden. 
       Die DNS ist die Grundlage allen Lebens. 
-  Zuerst war der Sonnennebel im Bereich unserer Erde. In jenem Bereich des
      Sonnennebels, indem die Erde entstand, verdampften große Volumen der
      flüchtigen Stoffe wie Helium und Wasserstoff. Des weiteren müssen 
      bestimmte Atome zusammenfinden - in idealer Temperatur.

-  Die Schwerkraft muss so sein, wie sie jetzt ist. Wäre sie nur etwas stärker, 
       so hätten sich weder Sonnen noch Planeten bilden können, das Weltall 
       wäre bald nach dem Urknall wieder in sich zusammengestürzt.

-  Ursprünglich war es auf der Erde sehr heiss. Aus den erkalteten Felsen,
       Erde und Steinen muss eine Athmosphäre austreten. Diese bietet auch den
       erforderlichen Schutz gegen den energiereichen Sonnenwind. 

-  Die Evolution zu komplexen Organismen benötigt eine lange Zeit der
       Stabilität der Erde. Es hat 4,5 Milliarden Jahre gedauert, bis Menschen und
        Tiere auf der Erde auftraten. In dieser Zeit darf die Entwicklung des
        lebentragenden Planeten durch kosmische Katastrophen nicht gestört 
        werden.
 

        Das beinhaltet auch eine Stabilität der Erdachse, die durch den Mond in 
        der gleichen Neigung gehalten wird. Ohne den Mond könnten 
        Winkeländerungen bis zu 80 Grad erfolgen. Das beinhaltet auch einen 
        Schutz gegen Asteroiden, die sonst kosmische Verwüstungen auf der Erde 
        bewirken könnten. Den Schutz bietet der größte Planet des 
        Sonnensystems, der Jupiter. Er zieht die Asteroiden von der Erdnähe 
        durch  seine hohe Masse "magnetisch" an. Das beinhaltet auch einen
        Schutz gegen die energiereiche Strahlung des Sonnenwindes durch das 
        Magnetfeld der Erde.
 

- Die Sonne muss einen für uns idealen Durchmesser besitzen. Die Sonne ist
      1300000 mal größer als die Erde. In der Sonne verbrennen Wasserstoff und
      Helium. Dieser Prozess der Sonnen hängt von der Größe ab. Wäre die 
      Sonne im Durchmesser größer, so würden die Verbrennungsaktionen 
      schneller ablaufen und die Sonne würde eher sterben. Beim jetzigen 
      Durchmesser der Sonne wird dieser Prozess aber konstant über mehr als 
      zehn Milliarden von Jahren laufen, bevor die Sonne kollabiert und stirbt. 
      Die Sonne könnte dann nicht die erforderlicher Zeit existieren, um den 
      erforderlichen Zeitraum der Evolution auf der Erde zu ermöglichen.

 
- Die Schwerkraft ist um den Faktor 10 hoch 40  schwächer als die 
      Kernbindungskräfte. Wäre die Schwerkraft weniger schwächer, dann hätten 
      sich erheblich kurzlebigere Sonnen entwickelt, auf deren Planeten in der 
      Kürze der Zeit keine chemische und dann biologische Evolution hätte 
      ablaufen können. 

      Würden die Kernbindungskräfte nur geringfügig oberhalb oder unterhalb 
      dessen liegen, was die Physiker inzwischen als Naturkonstante registriert 
      haben, wären nie die Fusionsprozesse in Gang gekommen, durch die in den 
      Zentren der Sonnen die uns bekannten chemischen Elemente 
      zusammengebacken  wurden.


- Es gibt keine höhere Geschwindigkeit als die des Lichtes
      von  299792,458 km in der Sekunde ( km/sec ). Nur mit einer konstanten 
      maximalen Geschwindigkeit (die in allen Bezugssystemen gilt) sind 
      überhaupt Erklärungen für Magnetfelder vorhanden.

      Nur dadurch gilt E = m c2 .  Die konstante und nicht überschreitbare 
      maximale Lichtgeschwindigkeit ist Voraussetzung der Erklärung der Sterne. 
      Sie ist die maximale Transportgeschwindigkeit von elektromagnetischen 
      Feldern (also von Informationen).

      Auch das TV-Programm kommt mit dieser Geschwindigkeit zu unseren 
      Hausantennen etc.
 
 
 
 

All das und weiteres muss vorhanden sein
        - sonst entsteht kein Leben.
--> All diese Zufälle, Wunder und Voraussetzungen müssen geschehen sein -
um Leben entstehen zu lassen. Also gibt es wohl keine Aliens, da schon allein
im gesamten bekannten Universum kein Planet um eine Sonne ihre Bahnen
zieht, die Leben tragen könnte. 

Es müssen viele Wunder in der richtigen Reihenfolge geschehen, dass aus 
dem Urknall unsere Welt hervorging.

Frage:" Warum ist das Universum so, wie wir es nun vorfinden?" Antwort:"Wäre
es nur ein klein wenig anders, wären wir nicht entstanden und könnten diese
Frage nicht stellen" .
 

Das Planetensystem von Upsilon Andromedae ist eine Sonne des Sternentyp:
Gelber Unterriese und 3 Planeten sollen um ihn kreisen. JIANG Y. & IP W., 2000 (Siehe http://www.exoplaneten.de/upsand/index.html ). Bewiesen ist es nicht.

Wenn es diese gibt, sind diese Planeten jedoch zu heiss, um Leben
hervorbringen zu können. 

Siehe auch hier: Extraterristische Sonnensysteme?
 
 

Die 4 Naturgesetze
Die 4 Naturkonstanten der 4 Naturkräfte sind seit dem Urknall konstant, wobei die starke Kernkraft die größte Kraft ist.

Die starke Kernkraft ist 100 mal größer als die elektrodynamischen Kräfte 
           ( Anziehungskräfte zwischen 2 geladenen Teilchen).

Die starke Kernkraft ist 100 000 000 000 stärker als die Schwerkraft 
              ( Gravitation )

Die starke Kernkraft ist 
          1 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 stärker 
          als die schwache Kernkraft.

Das Verhältnis der 4 Kräfte muss so sein, wie es ist.  Wäre es anders, dann gäbe es keine stabilen Sonnensysteme und Galaxien etc.
Die 4 Naturkräfte waren ursprünglich (nach dem Urknall)  in einer Urkraft vereint
 
 
 
 
 
 

Eine Möglichkeit für das Dasein von Ufos gibt es:

Höchstens nur noch, wenn Erdenbewohner ins All ziehen und - von den
Zurückgebliebenen vergessen - nach Jahrtausenden wieder als Aliens
zurückkommen. Und genauso wird es auch in ferner Zukunft geschehen.
 
 
 
 
 
 

SETI

Die größte derzeitige Organisation zur Suche nach außerirdischem Leben ist
SETI. Sie stellt allen Interessierten im kostenlosen Download ein Programm zur
Verfügung, um mitzusuchen. SETI benutzt für Ihre Arbeit die größten
Radioteleskope um Signale von Aliens zu empfangen. Bis heute wurde kein
Signal empfangen, das mit Sicherheit auf intelligenten Ursprung schließen lässt.
 
 

Seti= Search for extraterrestrial intelligence 

               (Suche nach außerirdischer Intelligenz) 
 

Unter diesem Überbegriff werden die großen Radioteleskope auf der Erde dazu genutzt,
nach Funksignalen von außerirdischen Lebensformen zu suchen. Doch die Datenmengen,
die dabei gesammelt werden, sind riesig. Man  verfiel an der Universität von Berkeley,
Californien, auf die Idee, die täglich gesammelte Datenmenge des Radioteleskopes von
Arecibo in 200.000 handliche Päckchen zu zerteilen. Jedes ist etwa 275kb groß. Download
 
 
 

MOND - Blitze Auf dem Mond wurden vorrübergehende Phänomene
beobachtet, bei denen plötzliche Lichtblitze auf der Mondoberfläche auftraten.
--> Derzeit völlig ungeklärt - es könnte Antimaterie sein.
 
 
 
 


Die Dichte des Universums und die Dunkle Materie
 

hat einen bestimmten Wert. Es werden alle Sterne des Universums in der
Masse zusammenaddiert. Daraus kann auf eine Gesamtgravitation geschlossen
werden, die versucht, das Universum in der Expansion zu behindern bzw. die
Expansion umzukehren. Umso größer die Masse, umso größer ist die Kraft, die
das Universum in der Expansion behindern will. Wird ein Grenzwert
überschritten, entsteht ein Stillstand in der Expansion und die Umkehr der
Expansion.Hawking meint nun, dass es derzeit zu wenig bekannte Masse im
Universum gibt, die eine Umkehr bewirken kann. Wenn wir die Massen aller
Sterne summieren, die wir in unserer und anderen Galaxien sehen können, so
kommen wir insgesamt auf weniger als ein Hundertstel des Betrages , der,
selbst bei niedrigster Schätzung der Expansionsgeschwindigkeit, erforderlich
wäre, um die Expansion des Universums aufzuhalten. Unsere und andere
Galaxien müssen indessen große Mengen "dunkler Materie" (Dunkle-Materie)
enthalten, die wir nicht direkt sehen können, deren Vorhandensein sich jedoch
aus Beobachtungen ableiten lässt, dass sie mit ihrer Gravitation die Bahnen 
der Sterne in den Galaxien beeinflussen.
 

  Diese Materie suchen verschiedene Labors in der Welt, so auch das in
München. Hierbei bleibt nur nicht nachvollziehbar, weshalb man glaubt, dass
sie alle Massen der Sonnen im gesamten Universum summiert haben, da nur
ein Teil des Universums mit dem Teleskop erforscht ist. Also ist doch nur ein
Teil der Anzahl der Sonnen bekannt und schon die Summierungszahl aller
Sternenmassen ist unvollständig. Auch eine Schätzung aufgrund der 
gemittelten Universumsdichte ist unzureichend, da das Gesamtvolumen des
Universums unbekannt ist. Hierbei geht man wohl davon aus, dass im
bekannten Teil des Universums in einem Volumen von z. B. einem 
KubikParsec eine bestimmte durchschnittliche Anzahl von Masse (durch Sterne
und Planeten etc. ) vorhanden ist. Soweit OK. Das wird dann hochgerechnet
auf den unbekannten Teil des Universums, von dem man nicht einmal weiß, 
wie weit er sich erstreckt. Das ist nicht zulässig. 
 
 
 
 

Raumkrümmung
Mit Hilfe der allgemeinen Relativitätstheorie von A. Einstein (1916) hat man 
die Struktur und die Krümmung des Raumes in Zusammenhang mit der
Anwesenheit und der Verteilung der Massen in Raum gebracht. In der
Umgebung massereicher Himmelskörper ist der Raum stärker gekrümmt als in
größeren Abständen von solchen Massen. Die Gesamtheit aller Massen 
bedingt folglich die Gesamtkrümmung des Weltraums. Durch Beobachtung und
Experiment konnte man diese Theorien nachweisen. A. Einstein glaubte
ursprünglich, ein unendliches, unbegrenztes Universum sei stabil. A. Friedmann
konnte 1922 hingegen zeigen, dass dieses Weltall völlig instabil ist und durch
Expansion und Kontraktion bestimmt wird. Wenige Jahre später wurde dann auch in Gestalt des Hubble - Effekts ein Vorgang nachgewiesen, der auf die Expansion des Kosmos schließen läßt. Raumzeitkruemmung
 
 
 


Olbers´sches Paradoxon

Wenn das Universum unendlich groß wäre, müsste Licht aus jeder Richtung
von einem Stern kommen und der Erdhimmel wäre auch nachts hellerleuchtet.
Da es dunkel ist, kann das Universum nicht unendlich groß und seit unendlicher
Zeit da sein. Nun könnte man meinen, das die Lichtstrahlen auf dem langen
Weg durch Nebel, Gase, Staub und anderes absorbiert werden. Herrschel
widerlegte diese Theorie, indem er zeigte, dass absorbierte Energie wieder
abgestrahlt wird, zwar in unterschiedliche Richtungen - aber auf der Erde
kommt die gleiche Lichtmenge an. Auch dies führt dazu, dass die Sterne nicht
unendlich lange vorhanden sind, sondern es muss ein zeitlicher Startpunkt für
das Vorhandensein der Sterne (Sonnen) geben. Das könnte nur der Urknall
sein. Weiteres zu Olber

Astrofoto
Entstehungstheorien des Universums
 

Steady-State-Theorie - Stationäres Modell 

Das Universum breitet sich zwar aus, aber die Distanzen zwischen den
Galaxien bleiben gleich. Um die Universumsdichte gleichbleibend zu erhalten,
entstehen neue Galaxien.  Das erscheint unwahrscheinlicher als der Urknall.

Bis zur Entdeckung der Hintergrund-mikrowellenstrahlung stand die Statische
Theorie (1949 - Hermann Bondy) in Konkurrenz zur Urknalltheorie. In der
 statischen Theorie geht man davon aus, dass das Universum an jedem Ort für
 alle Beobachter zu allen Zeiten gleich aussieht. Die beobachtete Expansion
 des Universums wurde in dieser Theorie durch ständige neue Bildung von
 Materie erklärt, die die entstandenen Löcher des Universums auffüllten. Damit
 wurde die Dichte des Universums wieder hergestellt, die durch die Expansion
 verdünnt wurde. Nicht erst die Entdeckung der Hintergrundstrahlung bewies,
 dass die statische Theorie unzutreffend ist, sondern schon die Zählung der
 Radioquellen. Eine Errungenschaft allerdings verdanken wir dieser Theorie:
 die Entwicklung der Theorie der Nukleosynthese in Sternen. Diese war nötig,
 da man die Entstehung der Elemente nicht durch Prozesse in der Folge eines
 Urknalls deuten konnte. 
 
 
 
 

Anthropisches Prinzip

Das Universum muss für intelligentes Leben geeignet sein. Sonst gäbe es uns
nicht, die als Beobachter des Universums auftreten und fragen, weshalb das
Universum in vierdimensionaler Gestalt ist. 
 
 

Eine weitere Theorie zur Entstehung 
des Lebens auf der Erde:

Meteoriten- Asteroiden- und Kometen- Einschläge vor 4
Milliarden Jahren sollen das Leben auf die Erde gebracht haben.
Archäbakterien und Aminosäure usw. kamen dadurch in den
Urschlamm von Terra. Daraus sollen sich Bakterien, Tiere und später der Mensch entwickelt haben.(9-03nü)?
 
 

Zwei-Dimensionale Wesen auf der Linie

Wir stellen uns zwei-dimensionale Wesen vor, die auf einer Linie leben. Die dritte
Dimension HÖHE haben sie nicht. Hierbei wurde ich schon gefragt, weshalb nicht die
Zeit die erste Dimension ist , sondern die Vierte. Länge, Breite und Höhe sind die ersten
Dimensionen, da ohne vorhandenen Raum keine Zeit vergehen kann. Nun ist der
Lebensraum der zwei-dimensionalen Wesen, nämlich die Linie, zu einem Kreis
verbogen. Dadurch ist eine dritte Dimension in ihrem Leben vorhanden, ohne dass die
zwei-dimensionalen Wesen es bemerken. Wenn sie an einem Punkt immer geradeaus
loslaufen, kommen sie zwangsläufig wieder zum Ausgangspunkt. Für uns gilt ähnliches,
wir erkennen die 5. Dimension nicht. _Kinkel/Kuban_im Nov. 2003  .
Zwei-Dimensionale Wesen kann es nicht geben - SIEHE - Evolution des
Urknalls-> 
 
 

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Autor: Robert Kinkel am 2002.4.4 nach Christus

Translation: Deutsch in Englisch - Tara Kinkel im Sommer 2002 nach Christus

 

Astrofotografie DeepSky
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Update 11.11.2006
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